Die Spitex Stäfa wächst weiter

Stäfa, 24.5.2019: Die Spitex Stäfa ist weiterhin auf Wachstums-kurs. Mit viel Engagement und Freude hat Präsidentin Birgit Payer vergangenen Donnerstagabend anlässlich der 25. ordentlichen Generalversammlung der Spitex Stäfa das Geschäftsjahr 2018 präsentiert. Wie bereits in den vergangen Jahren konnte auch für das letzte Geschäftsjahr eine Zunahme an Spitex-Dienstleistungen ausgewiesen werden. Der Betriebs-ertrag belief sich im 2018 auf CHF 3‘008‘557.--, was einem Wachstum von 8,9 Prozent entspricht. Konkret heisst dies in Zahlen: Die Spitex Stäfa leistete im vergangenen Geschäftsjahr 24‘050 Einsatzstunden bei 382 Klientinnen und Klienten mit 20,4 Vollzeitstellen.

Die sich ändernde demographische Entwicklung in unserer Gesell-schaft zeigt sich auch in der immer weiter steigenden Nachfrage von Spitex-Dienstleistungen. In beiden Haupt-Dienstleistungssparten Pflege sowie Haushilfe resultiert eine Nachfragezunahme um 8,9 Prozent. So leisteten die Mitarbeitenden im vergangenen Geschäfts-jahr 14‘442 Einsatzstunden im Bereich Pflege und 9‘526 Einsatz-stunden im Bereich Haushilfe. Insgesamt betreute die Spitex Stäfa im Berichtsjahr 382 Klientinnen und Klienten mit 20,4 Vollzeitstellen. „Dieser Wachstumstrend wird sich auch weiterhin fortsetzen“, meint Birgit Payer, Präsidentin des Vereins. „Immer mehr ältere Menschen wünschen sich, möglichst lange zu Hause bleiben zu können und die Spitex unterstützt sie gerne darin, soweit dies möglich ist.“
Ebenfalls der Mahlzeitendienst, den die Spitex Stäfa mit freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern anbietet, ist weiterhin sehr gefragt. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg die Nachfrage um 5,8 Prozent und hat mit 7‘224 Mahlzeiten im 2018 einen neuen Höchststand erreicht.

Zusammenarbeit mit Dritten

Eine erfreuliche Entwicklung hat sich auch in der Zusammenarbeit mit Dritten eingestellt. So arbeitet die Spitex Stäfa heute eng mit der Kinderspitex Kispex, der palliativ ausgerichteten Palliaviva und der Psychiatrie-Spitex Knowledge and Nursing (K&N) zusammen. Im Jahr 2018 leisteten diese drei Anbieter Einsätze im Rahmen einer 50 Prozentstelle. „Diese Zusammenarbeit soll in Zukunft noch intensiviert werden“, sagt Beatrice Caviezel, die neue Geschäfts-leiterin der Spitex Stäfa. Sie ist zuversichtlich, dass auf dieser Ebene noch einiges mehr möglich sei.

Änderungen im Vorstand

Im Vorstand trat Marianne Brendle aus dem Vorstand zurück. Sie war der Spitex über lange Jahr treu, zuerst als Mitarbeiterin in der Pflege und seit 2008 als Vorstandsmitglied. Neu gewählt wurde Eva Vogelmann. Sie ist selber Pflegefachfrau mit über 30 jähriger Erfahrung und arbeitet als Leiterin Leistungsmanagement Pflege bei einer Krankenversicherung. Zusätzlich ist sie selbständig als Beraterin für Pflegeheime im Bereich Weiterentwicklung tätig. Frau Vogelmann wurde mit einem warmen Applaus gewählt und willkommen geheissen.
Eine weitere Änderung gab es bei der Delegation des Gemeinde-rates. Neu ist Frau Gemeinderätin Jeannette Dietziker Gadola für die Spitex Ansprechperson.

Ausblick

Nebst anderem steht ein grössers Projekt für das kommende Geschäftsjahr im Vordergrund. Wie Geschäftsleiterin Caviezel erläuterte, wird die Spitex Stäfa im Sommer 2019 neue Räum-lichkeiten beziehen. Ab Mitte Juli ist der Verein im alten Rudolfsheim an der Seestrasse einquartiert, das aktuell noch renoviert wird. Die Einladung für den Tag der offenen Tür am 21. September 2019 wird folgen.

Im zweiten Teil der Generalversammlung sprach Dr. Heinz Rüegger, Ethiker und Theologe zum Thema „Pro-Aging statt Anti-Aging. Zum selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Altern“. Mit viel Witz und Humor hat Rüegger in einem Referat zum Nachdenken über das eigene Altern eingeladen. Gerade für Menschen, die professionell im Altersbereich tätig seien, sei es besonders wichtig, sich mit den eigenen Vorstellungen zum Alter auseinanderzusetzen. Durch den aktuellen Jugendlichkeitswahn gehe heute oft vergassen, dass das Alter auch seine schönen Seiten habe. Die Kunst sei es, das richtige Gleichgewicht zwischen loslassen und aktiv bleiben zu halten.

 

Zum Jahresbericht: Jahresbericht 2018